Freiwillige Feuerwehr Weyersdorf

Geschichte

Im Jahre 1936 taten sich einige Männer zusammen, um auch in Weyersdorf eine Feuerwehr zu gründen. Da die Zeiten damals ja nicht gerade rosig waren – Arbeitslosigkeit, Not und politische Unsicherheit waren an der Tagesordnung, muss man sich heute über den Mut dieser Leute wundern.

Aber trotz allem haben sie es geschafft. Am 2. Februar 1936 wurde die „Feuerwehr Weyersdorf“ ins Leben gerufen. Eine gebrauchte Handspritze für Pferdebespannung sowie verschiedenes Gerät, wie Helme, Pickel u. a., wurden von einer aufgelassenen Feuerwehr in Harland angekauft und mit Hilfe der Gemeinde wurde ein Feuerwehrhaus errichtet. Der erste Kommandant, damals Feuerwehrhauptmann, dieser Wehr war Herr Johann Eder, der sich um die Gründung und den Aufbau sehr bemüht hat.

Zwei Jahre später, beim Brand des Anwesens Kronabetter, erhielt die junge Feuerwehr dann sozusagen ihre Feuertaufe. Nach der Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich im Jahre 1938 war es mit der Selbstständigkeit aber auch schon wieder zu Ende.

Die FF Weyersdorf wurde Feuerwache der Zentrale Karlstetten. Diese Feuerwache wurde zuerst von Herrn Rudolf Lenk, und als dieser einrückte, von Franz Mitterlechner geführt. Nachdem der Krieg vorbei und Österreich wieder selbstständig war, begann man aus den verbliebenen Resten wieder eine Feuerwehr aufzubauen. Das war sehr mühsam, weil es ja rundherum an allem fehlte. Anstatt der Handspritze wurde der Wehr von Karlstetten eine Motorspritze für Pferdebespannung überlassen, die aber leider den Anforderungen nicht mehr entsprach.

In dieser Zeit führte Hauptmann Josef Kronabetter das Kommando. Als die Wirtschaft dann besser zu funktionieren begann, bekam das auch die Wehr zu spüren, und im Jahre 1956 wurden unter dem Kommandanten Seiberl ein Tragkraftspritzenanhänger und die erste Tragkraftspritze eingestellt. Damit war erstmals ein wirksamer Einsatz möglich geworden. Mit viel eigener Arbeit und unter Mithilfe der Gemeinde wurde im Jahre 1967 ein Kleinlöschfahrzeug der Type Fiat angekauft. Es folgte die Ausrüstung mit Funk.

Kommandant Streimelweger, seit 1971 für die Wehr verantwortlich, veranlasste die Vergrößerung des Gerätehauses durch einen Zubau. Durch Veranstaltungen, eine Sammlung und die Unterstützung der Gemeinde wurde 1975 eine neue TS und 1979 ein neues Kleinlöschfahrzeug der Type VW angekauft, welches bis zum heutigen Tage im Einsatz steht. 1980 folgen drei Atemschutzgeräte.

Im Zuge der Umstellung des Funknetzes in ganz Niederösterreich mussten 1982 neue Funkgeräte gekauft werden, und danach wurde die Funkalarmierung eingeführt. Aber auch in den folgenden Jahren musste Einsatzgerät, Ausrüstung und Bekleidung immer wieder dazugekauft bzw. erneuert werden.

Um auch weiterhin eine gut ausgerüstete Feuerwehr in Weyersdorf zur Verfügung zu haben, wurde gemeinsam mit der Gemeinde Karlstetten, der Ankauf eines neuen Einsatzfahrzeuges beschlossen. Im Zuge der Dorferneuerung ist der Bau eines Feuerwehr bzw. Kommunikationszentrums geplant. Nur so kann auch in Zukunft gewährleistet werden, eine Feuerwehr zur Verfügung zu haben, die sich bemüht, die an sie gestellten Forderungen bestmöglich zu erfüllen.

Die Tätigkeit der freiwilligen Feuerwehr Weyersdorf beschränkt sich nicht nur auf Einsätze, Übungen und Wettkämpfe, sondern ist auch für das kulturelle, sowie gesellschaftliche Leben ein wichtiger Mittelpunkt in Weyersdorf.

Die Kommandanten seit der Gründung:

Johann Eder (1936 – 1938),

als Feuerwehrwache geführt: Rudolf Lenk und Franz Mitterlechner (1938 – 1945),

Josef Kronabetter (1945 – 1952),

Karl Seiberl(1952 – 1971),

Anton Streimelweger(1971 – 1981),

Franz Moser (1981.-.1986),

Herbert Moser (1981 – 2001),

Peter Moser (seit 2001).

 

Mannschaftstand:

Bei der Gründung: 25,

Derzeit: 31 aktiv, 7 Reserve; 2 Jugend

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